Willkommen auf den Webseiten der Freiwilligen Feuerwehr Eicklingen
Am 8. November 2013 wurden die Freiwilligen Ortsfeuerwehren von Groß Eicklingen und Klein Eicklingen zur gemeinsamen Feuerwehr Eicklingen zusammengeschlossen. Vorbereitend dazu wurde im Juli 2011 die gemeinsame Jugendfeuerwehr gegründet.
Zur Zeit hat die FF Eicklingen 60 aktive Mitglieder, in der Jugendfeuerwehr sind 20 Jugendliche aktiv (Stand Dezember 2017).
Auf dieser Webseite möchten wir uns vorstellen und Sie aktuell informieren.

Die Eicklinger Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr 2025 (zum Vergrößern rechte Maustaste ...)
Dienstpläne und Übungen
Dienstplan Gruppe 1 für das Jahr 2026 (Stand: 05.01.26) - PDF-Datei
Dienstplan der Jugendfeuerwehr für das 1. Halbjahr 2026 (Stand: 21.12.2025) - PDF-Datei
Feuerwehr Eicklingen - aktuell
Großbrand bei Recyclingbetrieb in Eicklingen - Rund 150 Einsatzkräfte im stundenlangen Einsatz
Eicklingen (ots) - In den frühen Morgenstunden des 27.01.2025 ist es gegen 05:15 Uhr im Ludwig-Erhard-Ring in Eicklingen zu einem Brand bei einem plastikverarbeitenden Recyclingbetrieb gekommen. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Eicklingen und Sandlingen war deutlicher Feuerschein im Dachbereich einer Recyclinghalle zu erkennen.

Nach ersten Erkundungen konnte festgestellt werden, dass sich das Feuer rasch im Innenraum der Halle und deren Dach ausbreitete. Unverzüglich wurden hierauf mehrere Alarmstufenerhöhungen durchgeführt, sodass um 05:50 Uhr die höchste Alarmstufe "Brand 4" alarmiert wurde.

Das Feuer konzentrierte sich vor allem auf im Gebäude befindlichen Plastikmüll, welcher dort recycelt wird, mehrere Lagerbunker im Innenraum, Maschinen sowie den Dachbereich. Erschwert wurde der Einsatz durch auf dem gesamten Dach installierte Photovoltaikanlagen sowie im Gebäude befindliche Druckluftbehälter.
Aufgrund der Größe der Halle und der Komplexität der Lage wurde zur Erkundung unter anderem die Drohne der Ortsfeuerwehr Bröckel eingesetzt. Zur Verhinderung einer Brandausbreitung wurde zudem eine Riegelstellung zu einem angrenzenden Lagergebäude aufgebaut. Der Einsatz wurde in insgesamt vier Abschnitte gegliedert.
Im Einsatzverlauf kamen insgesamt zwei Drehleitern, eine Hubrettungsbühne, mehrere handgeführte Strahlrohre sowie ein Monitor zum Einsatz. Die Löschwasserversorgung stellte aufgrund der hohen Brandlast und des massiven Kräfte- und Mitteleinsatzes eine besondere Herausforderung dar und wurde über insgesamt fünf Löschwasserentnahmestellen sichergestellt. Nach etwa drei Stunden konnte gegen 08:00 das Feuer im Außenbereich so weit gelöscht werden, dass eine Erkundung des Innenraumes möglich wurde. Hierbei kam unter anderem ein Fachberater des THW zum Einsatz, der die Statik des Hallendachs beurteilte und bestätigte, dass die Halle weiterhin betreten werden konnte.

Im weiteren Verlauf kamen mehrere Atemschutztrupps im Innenangriff zum Einsatz, die sich der Brandbekämpfung an den beaufschlagten Produktionsmaschinen annahmen. Das Ausfindigmachen von Glutnester in den Recyclinganlagen gestaltete sich durch starke Brandbeaufschlagung des Innenraums als kräfteintensiv. Für die Nachlöscharbeiten mussten diverse Maschinen und Förderleitungen im Innenraum gewaltsam geöffnet und mit Löschwasser geflutet werden.

Eine Herausforderung stellte das anfallende Löschwasser dar, das durch das Rückhaltesystem des Geländes auf diesem aufgefangen wurde und aufgrund der Witterung auf dem Gelände teilweise zu gefrieren begann. Zur Beurteilung der Lage und zur Koordinierung der weiteren Maßnahmen wurde unter anderem der zuständige Abwasserverband und eine Fachfirma zur Entsorgung des Wassers in den Einsatz eingebunden. Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde die Einsatzstelle und der umliegende Bereich durch den Bauhof der Samtgemeinde Flotwedel fortlaufend von Schnee beräumt und gestreut.
Verletzt wurde nach Kenntnissen der Feuerwehr niemand. Zur Brandursache und Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden.
An der Einsatzstelle eingesetzt waren rund 150 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Eicklingen, Langlingen, Bröckel, Sandlingen, Wienhausen, Offensen, Bockelskamp, Oppershausen; die Ortsfeuerwehr Wathlingen unterstützte mit einer Hubrettungsbühne und die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache mit zwei Drehleitern und der Führungsgruppe Einsatzleitung. Die Einsatzkräfte wurden durch die Johanniter-Unfall-Hilfe und den Arbeiter-Samariter-Bund mit Warm- und Kaltgetränken, sowie warmen und kalten Speisen versorgt. Die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Celle unterstützte den Einsatz mit der Anlieferung und Bereitstellung von Atemschutztechnik; über den gesamten Einsatzverlauf wurden 54 Atemschutzgeräte genutzt, was 27 eingesetzten Trupps entspricht. Ebenfalls befanden sich der zuständige Energieversorger, der Rettungsdienst zur Absicherung der Einsatzkräfte und die untere Wasserbehörde im Einsatz.

Nach insgesamt über 10-stündigen Löschmaßnahmen konnte der Einsatz um 15:22 Uhr für die letzten Einsatzkräfte beendet werden.
Text / Fotos: Dominik Völz, kom. Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kreisfeuerwehr Celle

Ölspur sorgt für Einsatz am Neujahrstag
Eicklingen (ots) - Am Donnerstag, den 01. Januar 2026, wurden die Ortsbrandmeister der Feuerwehr Eicklingen gegen kurz nach 11 Uhr zur Erkundung einer gemeldeten Ölspur in der Stettiner Straße sowie der Liegnitzer Straße alarmiert.

Bereits bei der Erkundung bestätigte sich die Meldung. Auf der Fahrbahn befanden sich größere Mengen Öl. Daraufhin konnten über interne Kommunikationswege sechs Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr mobilisiert und der Einsatzort angefahren werden. Parallel wurden die Polizei sowie die untere Wasserbehörde des
Landkreises Celle hinzugezogen.
Der betroffene Bereich wurde abgesperrt. Besonders stark verunreinigte Fahrbahnabschnitte wurden abgestreut und das aufgebrachte Bindemittel anschließend aufgenommen.

Zusätzlich wurden Hinweisschilder aufgestellt und das Eindringen von kontaminiertem Regenwasser in umliegende Gullydeckel unter Errichtung von Bindemittelwällen verhindert. Im weiteren Verlauf erfolgte eine Erkundung der Ausbreitung. Hierbei wurde festgestellt, dass sich die Ölspur über eine Länge von rund 300 Metern erstreckte und teilweise flächendeckende Verunreinigungen vorlagen.
Nach Rücksprache und Erörterungen möglicher Maßnahmen forderte die untere Wasserbehörde ein Reinigungsunternehmen zur weiteren Reinigung der Fahrbahn nach. Die Polizei übernahm die Feststellung des Verursachers.

Nach Abschluss aller feuerwehrseitigen Maßnahmen konnte die Einsatzstelle an die untere Wasserbehörde übergeben werden. Der Einsatz für die Ortsfeuerwehr Eicklingen konnte um 14:00 Uhr beendet werden.
Marcel Neumann
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